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Oswald Iden blickt heute auf eine 75-jährige Firmengeschichte zurück

Ursprünglich war das Unternehmen, neben dem Verkauf von Haushaltsgeräten nur auf dem Installationssektor tätig. Über die Jahrzehnte hinweg haben sich sowohl die Geschäftsfelder als auch die Eigentümerstruktur verändert.
Heute versteht sich Oswald Iden als ein Dienstleistungsunternehmen erster Güte, das sich in allen Bereichen der Elektrotechnik bewährt hat.

1938

1938 gründete der junge Namensgeber des Unternehmens, Oswald Iden, seinen eigenen kleinen Installationsbetrieb an der Poppenbütteler Chaussee 41.
Er führte Installationsarbeiten in Privat- und Geschäftsgebäuden durch und übernahm Reparaturen: vom Bügeleisen über die Melkmaschine bis hin zur Waschmaschine.

1939

1939 fertigt Oswald Iden die erste große Schalttafel als Prüffeld mit integrierten Messgeräten auf einer über 7 m² großen Marmorplatte.

Ein imposantes Ausstellungsstück im ehemaligen HEW-Museum, Hamburg.

1948

Nach den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren startet das Unternehmen neu mit einem Kapital von nur 160 Mark.

In den 50er Jahren wuchs das kleine Geschäft um eigene Ladenverkaufsräume und machte sich langsam einen Namen in Hamburg.

1959

1959 begann Klaus Kröger, bis 2013 Geschäftsführer des Unternehmens, eine Ausbildung zum Maschinenbauer bei Heidenreich & Harbek.

Animiert durch seine spätere Heirat mit der Tochter Oswald Idens, begann er eine zweite Ausbildung zum Elektriker, die er 1972 mit dem Meistertitel krönte.
 

1972

1972 erfolgte die Übernahme des Betriebes durch den Schwiegersohn Klaus Kröger.

Die Kombination seiner Erfahrungen aus dem Lehrberuf des Maschinenbauers und der anschliessenden Ausbildung zum Elektromeister erwiesen sich als ideal; perfekt zugeschnitten auf den Betrieb Oswald Iden.

Zu diesem Zeitpunkt bestand die Belegschaft gerade mal aus zwei Monteuren und zwei Lehrlingen. Einer dieser ehemaligen "Lehrlinge" ist Wolfgang Pump, der auch heute noch als Kundendienstmonteur für Oswald Iden tätig ist.

1974

In diesem Jahr werden die entscheidenden Weichen für die Zukunft des kleinen Unternehmens "Oswald Iden" gestellt.

Klaus Kröger hat im In- und Ausland zusätzliche Erfahrungen sammeln können, von denen die Firma nun bereits profitierte.

Mit seiner Entscheidung die Werkstatt zu vergrößern bewies er unternehmerische Weitsichtigkeit. Der bis heute anhaltende Erfolg bestätigt dies.

Die ersten in Serie gefertigten Schaltschränke für die Herstellung von Dreh- und Fräsmaschinen mit Werkzeugwechseleinrichtung der Firma Heidenreich & Harbeck verließen die Werkstatt Oswald Idens. Damit begann eine neue Ära.

1976

Der deutsche Maschinenhersteller, Heidenreich & Harbeck in Hamburg, traf 1968 mit seiner Entwicklung einer Blasmaschine zur Herstellung von Kunststoffflaschen aus PVC eine sehr mutige und zukunftsträchtige Entscheidung. Damals waren Getränke in Kunststoffflaschen beim Verbraucher allerdings noch nicht gefragt und somit war diese Idee ihrer Zeit weit vorraus. Im Jahr 1976 jedoch, nachdem Heidenreich & Harbeck 1970 an einen anderen, hervorragenden Maschinenbauer, die Firma Gildemeister verkauft wurde, war die Zeit reif für diese Entwicklung. Und so ging Gildemeister Corpoplast, unterstützt durch Oswald Iden, mit der Fertigung von - Blasformanlagen - für PET-Flaschen in Serie.

Heute finden sich in jedem Land der Welt moderne Produktionsanlagen wieder, die mit einem Schaltschrank aus Oswald Idens Werkstatt angetrieben werden.

1977

Der Service wurde unter der Leitung Klaus Krögers perfektioniert.

Ob technische Dienstleistungen, Hausinstallationen, Schaltschrankbau oder Beleuchtungstechnik - der Unternehmer Klaus Kröger überließ nichts dem Zufall.

Er entdeckte sogar eine Marktlücke; die Altstadt-Laternen.

Die Idee kam dem smarten Geschäftsmann Klaus Kröger auf seinen vielen Reisen im europäischen Ausland: Historische Altstadtlaternen als dekorative Aussenbeleuchtung!

Gemeinsam mit einer Firma in Südlohn war es möglich, naturgetreue Nachbildungen historischer Leuchten und Laternen zu fertigen. "Laternen im Alstertal" wurde zu einem Begriff, der weit über die Tore Hamburgs hinausreicht. Die Altastadtlaternen sind (noch heute) Visitenkarte Oswald Idens.

1981

Erfolge in allen Geschäftsbereichen zwangen Klaus Kröger bereits 1982 erneut zu expandieren. Ein neues Betriebs- und Geschäftshaus in der Poppenbütteler Chaussee 1 wurde errichtet. Damit standen weitere 1.200 Quadratmeter Betriebs- und Geschäftsfläche zur Verfügung.

1993

Zeit für neue Technologien! Oswald Iden war zuständig für die Planung und Durchführung eines der ersten Großobjekte im Hamburger Raum, bei dem die neue Technologie der EIB-Technik (intelligentes Haus) angewendet wurde.

1995

Klaus Kröger trennt sich von seinem Ladengeschäft und wendet sich nun verstärkt der Automatisierungs- und Steuerungstechnik und der damit verbundenen Fertigung von Schaltschränken zu. Einen ebenso großen Stellenwert erhält die Leitungskonfektionierung. Bedingt durch diese Umstrukturierung des Betriebes wurden die ergänzenden Büroräume im Neubau am Duvenstedter Damm 55 gebaut und bezogen.

2003

Oswald Iden erweitert seine Geschäftsfelder:
Die Dokumentation im Eplan und die Unterstützung unserer Kunden bei der Konstruktion von Schaltanlagen sind ab jetzt selbstverständlich.

Um auf die gewachsenen Ansprüche der Kunden im technischen Bereich reagieren zu können, wird das Team um Klaus Kröger durch weitere Techniker und Meister erweitert.

2007

Dies ist das Jahr in dem Oswald Iden seine Belastbarkeit und Flexibilität erfolgreich unter Beweis stellen kann. Für unseren größten Kunden fertigen wir rund 100 Maschinen-Steuerungen während parallel an der Entwicklung und Konstruktion einer neuen Serie gearbeitet wird.

Die Personaldecke wird abermals aufgestockt, die Werkstatt ausgebaut und die Fertigung weiter perfektioniert.

Schaltschränke von Oswald Iden betreiben Maschinen und Anlagen rund um den Globus.

2011

Stefan Wiese, der dem Unternehmen in 2010 als Juniorpartner beigetreten ist, steht nun als Nachfolger von Klaus Kröger fest. Unter seiner Regie entsteht ein neuer Geschäftszweig;
Oswald Iden Engineering

Damit wird dem Wunsch unserer Kunden, nach konstruktiver Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Projekte, Rechnung getragen. Eine Erweiterung der Geschäftsräume ist nunmehr unumgänglich.

Im Mai wird der Neubau am Wragekamp bezogen, nur wenige Meter vom alten Standort entfernt. Das Ziel, all unseren Kunden zu jeder Zeit ein guter Partner zu sein, wird weiterhin verfolgt: Früher, heute und in Zukunft.
 

2012

Jens-Arne Müller ergänzt das Management-Team und baut den Unternehmensbereich "Engineering" gemeinsam mit Stefan Wiese auf und aus.

2013

Aus dem Prokuristen wird Geschäftsführer Jens-Arne Müller. Zur gleichen Zeit scheidet Klaus Kröger aus dem Unternehmen aus.

Das Unternehmen ist nun übergeben an die neue Generation.